Startschuss für das Projekt "Mehr Sichtbarkeit für die Selbsthilfe im ländlichen Raum"

Sachsen und Thüringen setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt „Selbsthilfe im ländlichen Raum“ auch im Jahr 2026 fort. Dank der erneuten Förderung durch die AOK PLUS können die Beteiligten auf starken Fundamenten aufbauen. Das erklärte Ziel: Die gemeinschaftliche Selbsthilfe in ländlichen Regionen noch sichtbarer zu machen, Barrieren abzubauen und Menschen direkt in ihrer Heimat zu erreichen.

Insgesamt sieben regionale Selbsthilfekontaktstellen sowie die beiden Landeskontaktstellen bündeln dafür ihre Kräfte. Dabei zeigt sich das Projekt als echtes Gemeinschaftswerk, das durch das Engagement vor Ort getragen wird. Zu den aktiven Partnern, die das Vorhaben in die Fläche bringen, gehören:

  • In Sachsen: Die regionalen Selbsthilfekontaktstellen in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Meißen sowie die Landeskontaktstelle Selbsthilfe Sachsen (LAKOS).

  • In Thüringen: Die regionalen Selbsthilfekontaktstellen im Kyffhäuserkreis und im Weimarer Land gemeinsam mit der Landeskontaktstelle Selbsthilfe Thüringen.

Gemeinsam decken sie ein breites Netzwerk ab, das regionale Besonderheiten berücksichtigt und gleichzeitig von landesübergreifenden Synergien profitiert.

Selbsthilfe erlebbar machen: Aktionstage vor Ort und rollende Botschafter

Im Fokus der Aktivitäten stehen in diesem Jahr ganz unterschiedliche, kreative Ansätze, die genau auf die Bedingungen vor Ort zugeschnitten sind:

  • Regionale Aktionstage: In den Landkreisen Bautzen, Erzgebirgskreis, Görlitz und Mittelsachsen (Sachsen) sowie im Kyffhäuserkreis und im Weimarer Land (Thüringen) wird Selbsthilfe durch persönliche Begegnung greifbar. Information, Austausch und das gemeinsame Engagement stehen hier im Mittelpunkt.

  • Kreative Außenwerbung: Der Landkreis Meißen geht innovative Wege. Inspiriert von den Erfolgen des Vorjahres setzt die dortige Kontaktstelle auf auffällige Werbung im öffentlichen Nahverkehr. Busse werden so zu rollenden Botschaftern, die das Thema Selbsthilfe ganz selbstverständlich in den Alltag der Menschen tragen.

Die digitale Brücke in den Alltag

Ein großer Schwerpunkt liegt 2026 auf der digitalen Erweiterung. Die Landeskontaktstelle Selbsthilfe Thüringen arbeitet gemeinsam mit den regionalen Stellen an neuen, digitalen Zugängen in den Kommunen.

Ob auf Bildschirmen in Rathäusern, Kliniken oder Bürgerzentren – die Angebote sollen genau dort auftauchen, wo die Bürgerinnen und Bürger ohnehin unterwegs sind. Nach einer systematischen Analyse der digitalen Infrastruktur vor Ort werden die Kanäle gezielt bespielt und direkt mit bestehenden Online-Angeboten und Suchfunktionen verknüpft.

Hinter den Kulissen: Die Landeskontaktstelle Selbsthilfe Sachsen (LAKOS) übernimmt im Projekt die Fäden der Koordination und Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Dokumentation auf der Projektwebseite wird es auch Videodokumentationen einzelner Veranstaltungen geben, die die Erfolge der Selbsthilfe auch auf den Social-Media-Kanälen sichtbar machen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projektjahr und halten Sie hier auf der Website der Engagementstiftung Sachsen über die Meilensteine auf dem Laufenden!

Zurück